Wissen

Das Herzstück hinter deep_3

Das Framework, die Methoden, das Buch — kein akademisches Wissen, sondern Prinzipien, die seit Jahrtausenden funktionieren und für Organisationen einfach anwendbar sind.

Herzstück

Das deep3 Framework.

Die Drei Schwestern — Mais, Bohne, Kürbis — sind die zentrale Metapher: eine traditionelle Mischkultur der Inka, die für drei Kernprinzipien steht: Diversität (Vielfalt), Gesundheit (Vitalität) und Produktivität (Fülle).

„deep" steht für das Unsichtbare — das Beziehungsgeflecht unter der Erde. In Organisationen: Beziehungen, Vertrauen, Kommunikation, psychologische Sicherheit. Die „3" steht für die drei Transformationsebenen: Individuum, Team, Organisation.

Botanische Zeichnung von Mais, Kürbis und Bohne – die „Drei Schwestern" als Sinnbild für Vielfalt und Kollaboration im Team
Der Kreislauf

7 Schritte. Einstieg jederzeit.

Ein iterativer Kreislauf von der Bodenprobe bis zur neuen Saat — der Prozess ist nie abgeschlossen. Genau wie in der Natur.

1

Bodenprobe

Das Beziehungsgeflecht analysieren — das Soziogramm macht sichtbar, was im Organigramm fehlt.

2

Kompost

Stärken sichtbar machen, psychologische Sicherheit aufbauen.

3

Bodenaufbereitung

Konflikte konstruktiv lösen — statt sie zu überpflügen.

4

Bedrohung

Resilienz im Umgang mit inneren und äußeren Krisen.

5

Saat, Jungpflanze, Ernte

Leistung durch Augenhöhe und Partizipation.

6

Innehalten

Lernen, Fehlerkultur und Retrospektiven verankern.

7

Neue Saat

Regenerative Geschäftsmodelle und Innovation anstoßen.

Methode

Introvision

Introvision ist ein mentales Selbstregulationsverfahren, entwickelt von Prof. Angelika C. Wagner und ihrem Team an der Universität Hamburg. Das Ziel: innere Konflikte dauerhaft auflösen — nicht managen, sondern wirklich loswerden.

Der Kern sind sogenannte Imperative: innere Antreiber wie „Ich darf keine Fehler machen!" oder „Ich muss immer erreichbar sein!". Sie erzeugen Dauerstress — besonders bei Menschen in Führungsverantwortung. Introvision arbeitet mit dem Konstatierenden Aufmerksamen Wahrnehmen (KAW): Der Konflikt wird mit weiter, ruhiger Aufmerksamkeit betrachtet, ohne einzugreifen, ohne zu bewerten. Was so einfach klingt, entzieht dem inneren Alarm nach und nach die Grundlage.

Für uns ist Introvision ein zentraler Baustein der Ich-Ebene im deep3 Framework: Wer den eigenen inneren Kompass klärt, führt ruhiger, klarer — und regeneriert, statt sich zu erschöpfen.

Methode

Appreciative Inquiry

Appreciative Inquiry (AI) ist ein wertschätzender Ansatz der Organisationsentwicklung, in den 1980er-Jahren von David Cooperrider an der Case Western Reserve University entwickelt. Die Grundidee: Menschen und Systeme bewegen sich in die Richtung, in die sie schauen — und die Fragen, die wir stellen, entscheiden darüber, was wir finden.

Statt Probleme zu sezieren, fragt Appreciative Inquiry nach dem, was bereits gut funktioniert — und verstärkt genau das gezielt für die Zukunft. Der Prozess durchläuft fünf Phasen.

1

Definition

Ausrichtung klären — worauf richten wir den Blick?

2

Discovery

Das Beste im Bestehenden erkennen und verstehen.

3

Dream

Visionen entwerfen — was im besten Fall sein könnte.

4

Design

Zukunftsentwurf gestalten, Entscheidungen treffen.

5

Delivery

Umsetzung — neue Ideen verwirklichen und verankern.

„Wir leben in der Welt, die unsere Fragen erschaffen." — David Cooperrider

Das Buch

Doing Things Like Nature.

Susanne Preiss und Christine Ziegelmayer machen das deep3 Framework einer breiten Öffentlichkeit zugänglich: das Handbuch für regenerative Führung und Organisationsentwicklung — in 7 Schritten zu guter Führung. Erscheint im August 2026 im oekom Verlag.

Buchcover „Doing Things Like Nature" von Susanne Preiss und Christine Ziegelmayer – Handbuch für regenerative Führung und Organisationsentwicklung, oekom Verlag

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Framework, Methoden und Buch sind der Anfang. Im Erstgespräch schauen wir gemeinsam, was für euch der richtige nächste Schritt ist.

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